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  Ballonfahren in den USA
Reiner Hoch hat neben seiner deutschen Ballonpilotenlizenz auch die us-amerikanische commercial license. Alle zwei Jahre muß diese mit einer Checkfahrt erneuert werden. Dies nahmen wir zum Anlaß, im April zwei Wochen in den USA zu verbringen und dort zwei befreundete Ballonunternehmen zu besuchen.
Startplatz vor dem Haus von Stan und Mary Hess
Direkt vor dem wunderschönen Haus von Stan und Mary Hess ist der Startplatz.

In Lancaster bei Philadelphia, PA, mitten im wunderschönen “Amish County” führen Stan und Mary Hess ihre “US Hot-Air-Balloon Company”. In der Umgebung von Lancaster leben die meisten “Amish People”, eine religiöse Gruppierung, die es wirklich schaffen im 21. Jahrhundert ihre Traditionen des 19. Jahrhunderts aufrecht zu erhalten und ganz nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben.

Amish People fahren keine Autos, nur Pferdekutschen. Ihre Häuser haben weder Telefon- noch Stromanschluß, Sie tragen ihre alten Trachten, unterrichten ihre Kinder in eigenen Schulen und leben durchaus erfolgreich von ihrer Landwirtschaft.

Es ist ein ganz eigenes Erlebnis im Ballon über diese gepflegte Kulturlandschaft zu fahren und dann in der Nähe einer solchen Amish Farm zu landen, nur - fotografieren lassen sich Amish People nicht, das sollte man respektieren.

Wenn Sie mal in die USA fliegen und in Washington, Philadelphia oder New York landen, sollten sie einen Besuch in dieser Gegend einplanen (ca 2 Autostunden jeweils) und wenn Sie dort Ballon fahren möchten, schicken Sie eine Mail an Stan und Mary Hess (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und sagen Sie einen schönen Gruß von uns. Gestartet wird direkt vor der Haustür des herrlichen Anwesens der beiden.

In der Nähe von Pittsburgh haben John Adams und Sigrun Koestler (sie stammt aus der Nähe von Haßfurt) ein großes Luftfahrtunternehmen für Ballons und Heißluft-Luftschiffe: Ragge and Willow Ltd.

Mit John, der auch Ausbilder für Piloten ist, machte Reiner seine Checkfahrt über die recht dicht besiedelte Gegend östlich von Pittsburgh. Von oben ist sehr gut zu erkennen, warum Pittsburgh für seine Stahlwerke berkannt wurde – ringsum gibt es kleine Kohleminen, zum Teil inzwischen stillgelegt, zum Teil wird noch im Tagebau abgebaut. Es war sehr interessant, wie die industrielle Geschichte einer Gegend aus der Luft plastisch sichtbar wurde. Am interessantesten an dieser Ballonfahrt war allerdings die Landung.

Wie gesagt ist die Gegend dicht besiedelt und große freie Wiesen sind recht selten. Als John einen Friedhof erblickte und zu Reiner sagte, er solle dort landen, fühlte Reiner sich erst mal veräppelt, aber John meinte es ernst: “Lande ruhig da” sagte er, “da kann sich keiner mehr beschweren.” Als John nach der Landung auf dem Friedhof freudestrahlend vom Pfarrer begrüßt wurde, stellte sich heraus, daß es nicht die erste Landung auf diesem Friedhof war. Tja, andere Länder, andere Sitten... Wenn Sie mal in die Gegend von Pittsburgh kommen und Ballon fahren wollen (es gibt noch andere Landeplätze als gerade Friedhöfe!) wenden Sie sich mit Grüßen von uns an Sigrun Koestler: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

in den Alpen
Eine nicht alltägliche Landung auf einem Friedhof bei Pittsburgh.

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